Dänemark

Kopenhagen an einem Tag

27. Mai 2026

Kopenhagen an einem Tags ist unser plan. Mit dem Auto fahren wir von unserem Ferienhaus in Bisserup in gut eineinhalb Stunden in die Hauptstadt Dänemarks Kopenhagen. Im Vorfeld habe ich verschiedene Parkhäuser herausgesucht und mich schließlich für den Q-Park Bryggens Bastion entschieden. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zur Freistadt Christiania. Für rund 18 Euro können wir hier den ganzen Tag parken und finden unser Auto später sogar wieder voll geladen vor. Eine maximale Ladezeit gibt es hier, zumindest während unseres Besuchs nicht, da zahlreiche Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Nach wenigen Minuten erreichen wir die Frelsers Kirke mit ihrer imposanten Turmspitze. Besonders beeindruckend ist die außen um den Turm verlaufende Wendeltreppe, die hinauf zur Aussichtsplattform führt. Entlang des Kopenhagener Hafens und über die Inderhavnsbroen gelangen wir nach Nyhavn, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die farbenfrohen Giebelhäuser auf beiden Seiten des Hafenbeckens stammen überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert und verleihen dem Viertel seinen ganz besonderen Charme.

Weiter geht es am Det Kongelige Teater – Skuespilhuset vorbei bis zur Kleinen Meerjungfrau. Am Tag unseres Besuchs lagen mindestens drei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Kopenhagen, was sich leider auch an den Menschenmassen bemerkbar machte. Nach ein paar Fotos spazieren wir durch das Kastell von Kopenhagen weiter zum Schloss Amalienborg. Dort erleben wir noch kurz die Wachablösung, können aber nicht bis zum Ende bleiben, da wir noch eine große Hafenrundfahrt geplant haben.

Schloss Amalienborg

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Bäckerei emmerys, absolut empfehlenswert und sehr lecker – steigen wir an Bord eines Bootes von Stromma Canal Tours. Bei strahlendem Sonnenschein führt die Tour zunächst unter der Inderhavnsbroen hindurch, vorbei an Nyhavn und der Königlichen Oper bis zu den ehemaligen Torpedohallen im Erdkehlgraven, die inzwischen zu modernen Wohnungen umgebaut wurden. In der Ferne entdecken wir den CopenHill, eine künstliche Skipiste auf dem Dach einer hochmodernen Müllverbrennungsanlage.

Vorbei am Militärhafen geht es weiter bis zum Trekroner Fort und anschließend zur Deutschen Botschaft, die in einem ehemaligen Getreidesilo untergebracht ist. Kopenhagen hat es eindrucksvoll geschafft, seine alten Hafenanlagen in moderne Wohn- und Büroquartiere zu verwandeln. Danach führt die Rundfahrt am Fährterminal der Oslo-Fähren und der UN City vorbei zurück nach Christianshavn. Nach gut zwei Stunden legen wir wieder an – von der Sonne ordentlich gebräunt.

Kopenhagen hat uns wirklich begeistert. Die Stadt verbindet historische Gebäude auf beeindruckende Weise mit moderner Architektur. Überall spielt sich das Leben am Wasser, in den kleinen Parks und auf den zahlreichen Plätzen ab. Eine lebendige, entspannte und gleichzeitig überschaubare Hauptstadt, die uns ausgesprochen gut gefallen hat.

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