Kurz vor dem Ende unserer Reise führt uns ein weiterer Ausflug noch einmal quer durch die Dominikanische Republik, leider entpuppt sich dieser als der unangenehmste und zugleich schwächste Programmpunkt der gesamten Reise.
Mit dem Bus fahren wir über schlechte Straßen, vorbei an endlosen Zuckerrohrfeldern, bis wir eine Ansammlung von Häusern erreichen, eher Hütten als Wohnhäuser. Wir werden durch einen Garten entlang der Schlafplätze der Bewohner geführt. Schnell macht sich bei uns ein unangenehmes Gefühl breit, fast wie in einem Menschenzoo: Die Menschen werden von uns Touristen regelrecht angestarrt. Besonders befremdlich empfinde ich, dass hier ununterbrochen fotografiert wird. Auch wenn dies als „typisch Dominikanische Republik“ verkauft wird, ist die Situation für mich alles andere als angenehm.
Nach einer Verkaufsveranstaltung und etwas Obst geht es wieder zurück, erneut vorbei an den Zuckerrohrfeldern, zu einem kleinen Shopping-Mall – ein sehr harter Kontrast zum vorherigen Programmpunkt. Neben dem Besuch einer Schokoladenmanufaktur mit überhöhten Preisen besichtigen wir im Rahmen einer Führung auch eine Zigarrenfabrik.
Eingenebelt, mit brennenden Augen, fahren wir anschließend noch zur Playa Pública Bayahibe. Nach gut einer Stunde am Strand auf der Liege geht es zurück in den Hafen, wo wir schließlich auf unseren Flug warten.