Die Ringstraße in Island, auf Isländisch Hringvegur genannt, ist die wichtigste Verkehrsader des Landes und trägt die Straßennummer 1. Mit einer Länge von rund 1.330 Kilometern umrundet sie nahezu die gesamte Insel und verbindet die meisten Städte und Regionen miteinander. Sie führt von Reykjavík aus entlang der Küsten durch weite Landschaften, vorbei an Gletschern, Vulkanen, Fjorden und Wasserfällen. Auf ihr erreicht man Orte wie Akureyri im Norden, Egilsstaðir im Osten oder Höfn im Südosten.

Für die Isländer ist die Ringstraße unverzichtbar, da sie Warenverkehr, Mobilität und den Zugang zu den entlegenen Regionen des Landes sicherstellt. Für Reisende ist sie zugleich die beliebteste Route, um Island zu erkunden. Viele der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten liegen direkt an ihr oder nur wenige Kilometer abseits, darunter die beeindruckenden Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, die Gletscherlagune Jökulsárlón, das geothermische Gebiet am See Mývatn oder die malerischen Ostfjorde. Der Zustand der Straße ist überwiegend gut, sie ist größtenteils asphaltiert und zweispurig, doch gerade in abgelegenen Regionen finden sich noch Abschnitte mit Schotter. Besonders im Winter stellt das Wetter eine Herausforderung dar: Stürme, Schneefälle und vereiste Fahrbahnen können Fahrten schwierig oder sogar unmöglich machen.

Trotz dieser Risiken gilt die Ringstraße als eine der eindrucksvollsten Reiserouten der Welt. Wer Island umrundet, benötigt in der Regel zwischen sieben und vierzehn Tagen, um die Vielfalt der Landschaften wirklich zu erleben. Damit ist die Ringstraße nicht nur das Rückgrat des isländischen Straßennetzes, sondern auch ein Sinnbild für die landschaftliche Schönheit und Abgeschiedenheit des Landes

Places https://goo.gl/maps/X9bkqUjsSVaDsTXT7

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Island Ringstraße 2014
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