Gute 6 Stunden sind es von uns aus, mit dem Auto nach Paris. Das Flugzeug und die Bahn schieden dies Mal als Reisemittel aus. Die Suche nach einem passenden Hotel in halbwegs guter Lage zur Metro hat mich die ein oder andere Nacht gekostet. Viele Bewertungen auf Booking.com lesen sich hervorragend, googelt man dann nach dem passenden Hotel, sieht es ganz anders aus.


Unser Hotel wird das Virgina Hotel – Paris, da wir mit dem Auto unterwegs sind braucht es eine Tiefgarage welches f├╝r nochmal 30ÔéČ vor Ort vorhanden sein soll. Leider weit gefehlt, die Tiefgarage ist ein ├Âffentliches Parkhaus, gute 400 m entfernt, vom Hotel. Die Gr├Â├če der Parkbuchten ist entt├Ąuschenderweise auch nicht mehr aktuell, so quetschen wir uns in einer der letzten freien Parkplatz. Ja Jammern auf hohem Niveau, aber direkt am Hotel sieht anders aus und ung├╝nstigerweise funktioniert auch die vom Hotel uns ├╝bergebene Zufahrstkarte nicht. Viel Spa├č im Pariser Verkehr…

Bei strahlendem Sonnenschein geht es am Nachmittag mit der Metro direkt zur Kathedrale Notre-Dame. Als Tickets ziehen wir 10 Streifenkarten, per Handy Metro fahren wie New York oder London ist leider in Paris nicht m├Âglich oder wir haben es einfach nicht verstanden.

Entlang der Seine geht es weiter durch die pr├Ąchtigen Tore des Cour Carr├ęe zur Glaspyramide des Louvre.

Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genie├čen wir im Jardin des Tuileries, einen Barockgarten aus dem 17. Jh. . Wer Symmetrie liebt kommt hier auf seine Kosten.

Unser Ziel ist heute der Eiffelturm, leider kommt man nicht mehr direkt an das Ger├╝st aus dem Jahre 1889. Der Zugang ist mit Meter hohen Panzerglas Scheiben versperrt, nur nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen und gut 50ÔéČ pro Person Eintritt bekommt man mehr. F├╝r uns geht es weiter durch den Garten des Eiffelturms. Rings um den Turm versuchen Hunderte das perfekte Selfie zu erstellen, lustig anzusehen, aber auch irgendwie skurrile bei nicht ganz 13 Grad Celsius im Minikleid. Das Bild muss stimmen …

Bis zum Grand Palais ├ëph├ęm├Ęre laufen, wir noch bevor es zur├╝ck per Bus geht, was mehr eine Qual ist. Ich wei├č, warum ich lieber mit dem Auto pendel. Die Geruchsquellen sind alles andere als angenehm.

Details
Paris Tag 1 und 3

Tag zwei startet wieder mit einer Fahrt mit der Metro zur Kathedrale Notre-Dame. In der N├Ąhe steigen wir, wie ├╝blich am ersten ganzen Tag in einer Stadt, in den Hop On Hop Off Bus und fahren erst einmal eine ganze Runde durch Paris.

Bei Nieselregen steigen wir, nach gut 2h Bus fahrt, am Arc de Triomphe aus. Mit einem kurzen Abstecher auf der Verkehrsinsel geht es weiter entlang des Champs-├ëlys├ęes, mit einem Abstecher in der Galeries Lafayette, was wirklich zu empfehlen ist. An der Statue du G├ęn├ęral Charles de Gaullesteigen wir wieder in den Bus und lassen uns bis zum Palais de Chaillot chauffieren.

Von den Treppen der Museen f├╝r Architektur, Marine und V├Âlkerkunde hat man einen hervorragenden Blick auf den Eiffelturm. Leider nieselt es immer noch. Zur├╝ck am Eifelturm geht es noch in eine kleine Seitenstra├če, welche auch kein ÔÇ×geheimÔÇť Tipp mehr ist. Von der Rue de L’universit├ę bekommt man noch mal ein sch├Ânes Bild des Eiffelturms mit den Typischen franz├Âsischen H├Ąusern.

Weiter geht es mit dem Bus zur Oper, wir fallen nur aus dem Bus und sind schon wieder im Galeries Lafayette Haussmann, mit seiner genialen Besucherterrasse und der Jugendstilglaskuppel.

Zur├╝ck geht es wieder zum Louvre und weiter zur Kathedrale und mit der Metro zur├╝ck ins Hotel.

Tag 3 war eigentlich der Plan den Louvre nicht nur von au├čen, sondern auch von innen zu besichtigen, wir entscheiden uns aber dagegen und fahren lieber nach Montmartre. Der H├╝gel ist ├╝berf├╝llt von Menschenmassen! Trotz allem st├╝rzen wir uns in das Gewimmel und schlendern ein wenig durch das lebhafte Viertel mit der Basilika Sacr├ę-C┼ôur, Caf├ęs und Stra├čenk├╝nstlern.

Da wir eigentlich keine Pl├Ąne hatten und einfach die Stadt genie├čen wollten. Schlendern wir durch die Stra├čen und ├╝ber die Pl├Ątze bis zum Centre Georges Pompidou. Einfach nur genie├čen. Quer ├╝ber die Insel ├Äle Saint-Louis bis zur Schleuse von ├ëcluse de l’Arsenal und wieder zur├╝ck Kathedrale, welche wir jetzt erst einmal umrunden.

Tag 3 Startet an der Oper, zuvor suchen wir uns in den Tunnel der Metro Station Ch├ótelet den weg zur n├Ąchsten Metro. Gef├╝hlte 10 Minuten laufen wir unterirdisch, um von der Linie 4 zur 7 kommen.
Nach einer kleinen Wartezeit geht es mit dem Bus ├╝ber den Eiffelturm, nach Versailles. Vermarktet wurde die Tour ohne Wartezeiten, beim Einlass. Leider auch hier wieder mal eine Fehlaussage. Gute 45 Minuten m├╝ssen wir vor den Toren warten, bis es ins Schloss geht.

Nach der Sicherheitskontrolle gibt es Audioguide, die uns durch Schloss begleiten. Wenn Corona beendet ist, dann ist es hier. Wir schieben uns mit den Menschenmassen durch die Gem├Ącher von K├Ânig┬áLudwig. Interessant zu sehen, aber noch einmal brauche ich das nicht. Im ber├╝hmten Spiegelsaal sieht man durch die Menschenmenge nichts.

Neben dem Schloss haben wir auch noch Tickets f├╝r den Garten. Die n├Ąchsten 2h durchqueren wir die Anlage. Mit ein bisschen Gl├╝ck werden vor uns die ersten Wasserspiele gestartet. Der Park an sich ist noch im Wintermodus.

Gegen Nachmittag geht es wieder zur├╝ck.

Paris hat sich echt gelohnt, vor allem wir konnten uns Zeit lassen. 3 ganze Tage reichen auch nicht f├╝r Paris, aber besser als in Rom.

One Comment

  1. Pingback: Br├╝ssel | Christiany Kany

Leave a Comment